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Werdenfelser Weg Wiki

Alternativenliste

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Bei Verwendung dieser Inhalte in Veröffentlichungen wird freundlichst um Quellenangabe gebeten.



Hier sollen die Alternativen zu freiheitsentziehende / freiheitseinschränkende Maßnahmen (FEM) bei Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeheimen bzw. Betroffene (im Folgenden: B.) von unterbringunsähnlichnen Maßnahmen im Betreuungsrecht dargestellt und die dabei zu beachtenden Gesichtspunkte dargestellt werden.

Diese Seite soll eine kurze Übersicht - im Wesentlichen in Stichpunkten - darstellen und vor allem Pro- und Contraargumente nennen. Details sollen nicht hier, sondern auf einer der verlinkten Seiten (z.B. hier ) aufgeführt werden.

Der nachfolgenden Übersicht liegen folgende Gliederungsebenen zugrunde:

          

FEM

Alternative
Erläuterung der Alternative und positive Gesichtspunkte
evtl. Bedenken / zu beachtende Gesichtspunkte


BettgitterEdit

  • Niederflurbett
    • Erläuterung:
      • verringert die Verletzungsgefahr beim Herausfallen aus dem Bett deutlich, ggf. in Kombination mit dem Vorlegen einer Matratze und einer ergänzenden Sensormatte zur Signalisierung des Aussteigens aus dem Bett
      • Niederflurbetten sind bereits ab 1400,- € erhältlich.
      • für kurzfristige Lösungen bis zur Anschaffung eines Niederflurbettes können neben das normale Bett mehrere Matratzen übereinander gelegt und bereits so die Fallhöhe reduziert werden.
    • Bedenken:
      • bei ansich mobilen B. verhindert gerade ein Niederflurbett die Mobilität, da aus dieser tiefen Position ein selbsständiges Aufstehen erheblich erschwert wird. In heruntergefahrener Position kann ein Niederflurbett daher eine Freiheitseinschränkung darstellen.
      • Matratze vor dem Bett kann u.U. wegen der Unebenheit eine eigene Sturzgefahr darstellen.
      • in Doppelzimmer nicht immer durchführbar
  • Schwimmnudel / eingerollte Decke unter den Seiten der Matratze
    • Erläuterung:
      • Nestbildung, die bei schwachen B. das Herauskullern verhindert
      • sehr gute Alternative bei schwachen B.
    • Bedenken:
      • nicht geeignet bei starkem Bewegungsdrang und unkontrollierter Mobilität des B.
      • kann in besonderen Einzelfällen die Lagerung im Rahmen der Dekubitusprophylaxe erschweren
      • nicht geeignet bei einer vorhandenen Wechseldruck-Matratze
      • Liegefläche im Bett wird gerade bei leichten Bewohnern oft stark verkleinert, was sich negativ auf die verbliebene Eigenbeweglichkeit auswirken kann.
  • Pflege auf dem Boden
    • Erläuterung:
      • Verwendung großer Bodenmatratzen, ggf. in Kombination mit Auskleidung der Wände mit Matratzen, welche ein Sturzrisiko ausschließen.
      • Es gibt entsprechende elektische oder mechanische, mobile oder stationäre Hebeeinrichtungen, welche das Heben des B. jeder Pflegekraft ermöglichen
    • Bedenken:
      • ungünstig für die Pflegekräfte wegen der starken Beanspruchung des Rückens.
  • Besonders breites Bett
    • Erläuterung:
      • Es existieren besonders breite Ausführungen von Niederflurbetten ("Adipositasbett" / "Schwerlastpflegebett"), welche das Hinbewegen zur Ausstiegsseite unwahrscheinlicher machen. Pflegeheime sollten jedenfalls ein derartiges Bett in deren Einrichtung vorrätig haben.
    • Bedenken:
      • Aufgrund der Breite des Bettes, kann dieses nicht unkompliziert von Zimmer zu Zimmer geschoben werden. Es müsste also spezielle Zimmer, die sich nicht flexibel verändern lassen für diese B. geben.
  • Zusammenstellen zweier Betten
    • Erläuterung:
      • Vergrößerung der Liegefläche und damit Verringerung der Gefahr aus dem Bett zu fallen
      • gut geeignete Alternative, wenn kurzfristig kein Niederflurbett zur Verfügung steht
    • Bedenken:
      • Matratzenspalt, der allerdings auf geeignete Weise ausgestopft werden kann
      • in Doppelzimmern nicht immer durchführbar. Es müsste dann eine Verlegung in ein größeres Zimmer, ggf. in ein Einzelzimmer erfolgen.
  • Noppensocken / ABS-Socken / Stoppersocken
    • Erläuterung:
      • reduziert die Sturzgefahr durch Aus- und Wegrutschen nach dem Aufstehen aus dem Bett oder vom Stuhl
    • Bedenken:
      • es muss eine gewisse Gangsicherheit vorhanden sein, da diese Socken sonst genau das Gegenteil bewirken und zum Sturz führen können.
      • nicht jeder B. möchte mit Socken schlafen
  • bewegungssignalisierende Sensoren
    • Erläuterung:
      • über Sensormatten vor dem Bett, Sensorbettmatratze oder Bewegungsmelder wird bei Ausstieg des B. aus dem Bett ein Signal an die Klingelanlage übermittelt und das Pflegepersonal kann zeitnah Hilfe leisten
      • Die meisten Stürze passieren im Bad und bis dahin ist die Pflegekraft ggf. schon vor Ort.
    • Bedenken:
      • vom Signal der Sensormatte bis zum Eintreffen des Pflegepersonals vergeht - allerdings nur sehr wenig - Zeit
  • Bewegungslicht unter dem Bett
    • Erläuterung:
      • sobald der Bewohner aufsteht, beleuchtet dieses Licht dezent den Boden und sorgt somit für ein sicheres Bewegen im Raum.
    • Bedenken:
      • Steckdose muss in direkter Bettnähe sein
  • halbe / schräge Bettgitter (Fußende heruntergestellt)
    • Erläuterung:
      • ermöglicht das Aussteigen am Bettende und stellt in der Regel keine FEM dar
      • stellt für manche dementiell Erkrankte eine Orientierungshilfe dar und verhindert unbeabsichtigtes aus dem Bett fallen
      • die Variante "am Kopfende heruntergestellt" ist grundsätzlich freiheitsentziehend (wie komplett hochgezogene Gitter), da dies einem normalem B. den Ausstieg aus dem Bett verwehrt. Diese Variante könnte jedoch in Betracht gezogen werden, wenn ein komplettes Bettgitter grundsätzlich als erforderlich angesehen wird, dieses jedoch am Kopfende heruntergestellt werden kann, um dem B. den direkten Blick auf die Bettgitter zu ersparen. Dies kann das subjektive Gefühl der "Gefangenheit" erheblich abmildern.
    • Bedenken:
      • schon ein am Fußende heruntergestelltes schräges Bettgitter stellt bei schwachen B. ebenfalls eine FEM dar, wenn diese damit am willentlichen Verlassen des Bettes gehindert werden.
  • Vorlegen einer weichen Unterlage vor das Bett
    • Erläuterung:
      • Vorlage einer oder zweier Matratzen, eines luftigen Kugelsackes oder einer anderen weichen Unterlage vor die offene Bettseite
      • verringert die Verletzungsgefahr beim Herausfallen aus dem Bett
    • Bedenken:
      • jedenfalls bei hochgestellten Betten besteht bei kräftigen B. eine erhöhte Sturz- und Ausrutschgefahr auf der weichen Matratz
  • Hüftprotektoren
    • Erläuterung:
      • reduziert bei Stürzen die Gefahr des Bruches des Oberschenkelhalsknochens
    • Bedenken:
      • wird von einigen B. nicht aktzeptiert
      • nur eingeschränkter Schutz
      • keine Kassenleistung, allerdings geringe Kosten, muss vom Bewohner selbst bezahlt werden
  • Kopfschutz / Gelenkschutz
    • Erläuterung:
      • reduziert bei Stürzen die Gefahr von Kopfverletzungen und Brüchen und stellt eine geeignete Maßnahme zur Vermeidung einer FEM dar
    • Bedenken:
      • während des Schlafens kaum geeignet
      • ungewohntes Bewohnerbild
  • Umdrehen des Bettes im Zimmer
    • Erläuterung:
      • Bewohner in Einrichtungen, die in der häuslichen Umgebung immer zu einer bestimmten Seite aus dem Bett gestiegen sind, mögen dies möglicherweise unterlassen, wenn diese Seite des Bettes zur Wand gedreht wird
      • So bleibt ihm und seinem Körper mehr Zeit um wach zu werden und die Gefahr des Sturzes durch Schwindel beim plötzlichen Aufstehen wird stark reduziert
    • Bedenken:
      • Selbst wenn der B. willentlich aufstehen möchte, wird er dies erst auf der gewohnten Seite versuchen und dann die andere Seite wählen.
      • Das Aufstehen auf der "falschen" Bettseite kann auch eine Sturzgefahr sein.

Bauchgurt (geschnallt)Edit

  • vom Bewohner selbst zu öffnender Bauchgurt mit Klett- oder Klickverschluss
    • Erläuterung:
      • sofern der Klettverschluss oder Klickverschluss vom B. selbst öffenbar ist, stellt dies keine FEM dar. Nur bei Verhinderung des Herausrutschens geeignet, nicht jedoch zur Verhinderung des willentlichen Aufstehens
    • Bedenken:
  • Gurtschnalle mit Alarmgeber (Hersteller wird noch gesucht!)
    • Erläuterung:
      • Die Schnalle ist mit einem Alarm ausgestattet und informiert das Personal, sobald die Schnalle geöffnet wird, bisher wurde dies erst in einem Fall durch einen Bastler realisiert.
      • Durch den Gurt mit Alarmfunktion als Alternativmaßnahme wird erreicht, dass durch den ausgelösten Alarm beim Öffnen des Gurtes der Betroffene beim verlangsamten Aufstehen durch das Pflegepersonal unterstützt wird und dadurch Stürze vermieden werden. Zugleich "erinnert" der Gurt den Betroffenen als Hindernis daran, dass er nicht selbständig aufstehen soll.
    • Bedenken:
  • alternative Mobilisierungsformen im Aufenthaltsraum
    • Erläuterung:
      • für Mobiliserungszeiten (außerhalb der Essenszeiten) können alternative, nicht sturzgefährdende, Aufenthalte (Sitzsack, Siesta-Liege / Cosy-Chair liegend auf einer Matratze auf dem Boden des Tagesaufenthaltraumes) erprobt werden
    • Bedenken:
      • nicht geeignet für B., die einen aktiven Bewegungsdrang haben und sich im Sitzsack oder auf der Matratze "gefangen" fühlen würden
  • verstellbarer Multifunktionsrollstuhl / Pflegerollstuhl
    • Erläuterung:
      • vielfältige Einstellmöglichkeiten oder das Einfügen einer "Nase" zwischen den Beinen verhindern das Herausrutschen nach vorne oder das seitliche Herauskippen
      • teilweise sehr gute Alternative zum Bauchgurt
    • Bedenken:
      • übermäßige Neigungen, welche das Aufstehen gänzlich unmöglich machen, stellen wiederrum eine FEM dar und sind genehmingungspflichtig.
  • Anti-Rutsch-Matte
    • Erläuterung
      • eine Anti-Rutsch-Matte auf der Sitzfläche des Rollstuhles verhindert das bloßes unwillentliche Herausrutschen aus dem Rollstuhl
    • Bedenken:
      • keine
  • Trippelrollstuhl
    • Erläuterung:
      • niedrigere Sitzfläche als ein normaler Rollstuhl, abschwenkbare oder abbnehmebare Beinstützen, Sitzfläche kann teilweise auch leicht schräg nach hinten gestellt werden. Verhindert das nach vorne Herausfallen aber ggf. auch das selbständige Aufstehen. Ermöglicht dem B. die eigenständige Fortbewegung mittels Trippeln.
    • Bedenken:
      • stellt eine FEM dar, wenn durch diese Sitzhaltung ein eigenständiges Aufstehen aus dem Stuhl unmöglich ist. Ist aber ein deutlich milderes Mittel und eine ungefährlichere Maßnahme als ein Bauchgurt. [Trippelrollstuhl]
  • zeitliche oder situative Einschränkungen der FEM
    • Erläuterung:
      • Die Anlegung des Bauchgurtes kann im Genehmigungsbeschluss auf bestimmte Situationen (z.B. nur beim Verlassen der Einrichtung zum Spazierengehen - nicht jedoch innerhalb der Einrichtung) oder auf nur kurze, konkret definierte Zeiträume beschränkt sein.
    • Bedenken:
      • FEM bleibt bestehen und muss gerichtlich genehmigt werden
  • Krankengymnastik / Balancetraining
    • Erläuterung:
      • dient dem Muskelaufbau und der Stärkung des Gleichgewichtssinnes und kann somit Geh- und Sturzgefährdung verringern
      • um Erfolge zu erzielen, mind. 2x pro Woche Training notwendig
    • Bedenken:
      • nicht als kurzfristige Maßnahme geignet, zeigt aber langfristig sehr gute Erfolge.
  • Gehhilfen / "Walker"
    • Erläuterung:
      • dient dem Muskelaufbau und kann somit die Geh-Sturzgefährdung verringern
    • Bedenken:
      • nicht als kurzfristige Maßnahme geignet
      • bei hoher Desorientiertheit Vorsicht geboten: versuche mitunter selbst auszusteigen und verfangen sich im Walker
      • große B. = Anpassung der Höhe des Walker nötig, da sonst Gefahr des Vornüberstürzens

SitzhoseEdit

  • siehe auch Alternativen zum Bauchgurt

Vorsatztisch / Therapietisch / VorstecktischEdit

  • siehe auch Alternativen zum Bauchgurt
  • Heranstellen des Rollstuhles an einen Tisch
    • Erläuterung:
      • kann für kurze Zeiten einen Therpietisch entbehrlich machen
    • Bedenken:
      • kann bei schwachen B. oder festgestellten Bremsen ebenfalls eine FEM darstellen

Fixierungsgurte im BettEdit

  • Hinweis:Fixierungsgurte stellen eine der massivsten FEM dar und sollten nur im absoluten Ausnahmefall angewandt werden
  • Bei dem Einsatz von Fixierungsgurten besteht eine hohe Selbsttötungsgefahr durch Strangulierung, nur geschulte Pflegekräfte dürfen Fixierungsgurte nach richterlicher Anordnung als letztes Mittel und nur im vertretbaren Maße einsetzten.
  • unruhige, aggressieve und aggiterende Bewohnern müssen unter ständiger Beobachtung bleiben (Sitzwache am Bett).
  • lt. aktuellem Medizinproduktegesetz, dürfen Fixierungsgurte, die im Bett verwendet werden, nur noch mit Schrittsicherung angelegt werden. Ein Verwendung ohne Schrittsicherung ist NICHT mehr zulässig.
  • Fixierungen zur Vermeidung des Ziehens von Zugängen / Ausgängen / Trachialkanülen
    • eine hervorragende Alternative stellt das Anlegen von "Fäustlingen" (also Handschuhe, welche das gezielte Ziehen von Schläuchen verhindern) dar.
      • Bei dieser Alternative ist keinerlei Fixierung erforderlich. Die Hände können weiterhin frei geführt werden, mit diesen wird lediglich das Greifen von Schläuchen verhindert.
      • Diese Alternative sollte insbesondere bei angedachten Fixierungen in Krankenhäusern in Erwägung gezogen werden.
      • Sofern keine speziellen Fäustlinge vorrätig sind, lässt sich aus einem Handtuch, welches an den Handgelenken mit Fixierpflaster umwickelt wird, eine geeignete Alternative binnen Minuten herstellen.
    • ebenso geeignet kann ein sog. Pflegebody sein.
      • Hierbei handelt es sich um eine dünne Ganzkörperunterwäsche, mit der Zugänge bedeckt werden können.
      • Über eingenähte Reissverschlüsse ist die Pflege problemlos möglich.
  • Alternativen:
    • Sitzwache
      • Erläuterung:
        • rund-um-die-Uhr Betreuung
        • Insbesondere bei kurzzeitigen Aufenthalten im Krankenhaus kann die Einsetzung einer Sitzwache für einige Tage eine geeingete Alternative darstellen. Es gibt spezielle Dienstleister, die gerade diese Alternative kurzfristig gewährleisten können. Einige Krankenhäuser praktizieren dies so!
        • Vergleiche hierzu das Urteil des Landessozialgerichtes Stuttgart vom 08.07.2015 (AZ: L 2 AS 1431/13), womit der Sozialhilfeträger zur Kostenübernahme (6.166 Euro monatlich) für eine nächtliche Sitzwache in einem Pflegeheim verpflichtet wurde.
      • Bedenken:
        • sehr kosten- und personalintensiv. Dies soll aus diesem Grunde aber nicht ausgeschlossen sein.

SedierungEdit

  • Hinweis:Eine medikamentöse Sedierung stellt eine massive FEM dar und sollte nur im absoluten Ausnahmefall angewandt werden. Diese Form der FEM ist genehmigungspflichtig.

Erschweren des Weges nach draußenEdit

  • ein Verlassen der Station oder des Hauses führt aufgrund von technischen Vorrichtungen zu einer automatischen Signalisierung an die Pflegekräfte
  • personelle oder optische (Video) Kontrolle des Ausganges
    • bei der Bewertung, ob die Kontrolle eine FEM darstellt, ist auf das Verhalten des Personals abzustellen: Zwangsweise Rückführung (=FEM) oder gemeinsamer Spaziergang mit späterer freiwilliger Rückkehr ins Heim (keine FEM)
  • Installation eines Transponders z.B. im Schuh, welcher bei Verlassen des Hauses ein Signal gibt
    • bei der Bewertung, ob die Auslösung des Alarms eine FEM darstellt, ist auf das Verhalten des Personals abzustellen: Zwangsweise Rückführung (=FEM) oder gemeinsamer Spaziergang mit späterer freiwilliger Rückkehr ins Heim (keine FEM)

Weitere FEMEdit

  • längeres Heranstellen eines Rollstuhles an einen Tisch und Feststellen der (vom B. nicht selbst lösbaren) Bremsen
  • Verschließen der Ausgangstür: Durch Verdecken (z.B. mittels Vorhang) oder Verschließen der Ausgangstür (z.B. mittels vom B. nicht lösbaren Zahlencodes oder Trickschlösser) bleibt dem B. der Weg nach draußen versperrt.
  • Täuschung (Bewohner unter falschem Vorwand aufhalten)
  • Wegnehmen von Schuhen oder Kleidung
  • Vorenthalten von Hilfsmitteln (Brille, Prothese, Gehstock, Rollator, Rollstuhl...)

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